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Less famous musical settings of the poem were written by Franz Schubert (for voice and piano, 1815) and Pyotr Ilyich Tchaikovsky (for solo singers, choir and orchestra in a Russian translation, 1865). TEXT The following is the full text of Schiller's poem. Beethoven heavily edited the text for his setting. :Freude, schöner Götterfunken, ::Tochter aus Elisium, :Wir betreten feuertrunken ::Himmlische, dein Heiligthum. :Deine Zauber binden wieder, ::was der Mode Schwerd geteilt; :Bettler werden Fürstenbrüder, ::wo dein sanfter Flügel weilt. ::::Chor :Seid umschlungen, Millionen! ::Diesen Kuß der ganzen Welt! ::Brüder - über'm Sternenzelt :muß ein lieber Vater wohnen. :Wem der große Wurf gelungen, ::eines Freundes Freund zu sein; :wer ein holdes Weib errungen, ::mische seinen Jubel ein! :Ja - wer auch nur eine Seele ::sein nennt auf dem Erdenrund! :Und wer's nie gekonnt, der stehle ::weinend sich aus diesem Bund! ::::Chor :Was den großen Ring bewohnet, ::huldige der Simpathie! ::Zu den Sternen leitet sie, :Wo der Unbekannte tronet. :Freude trinken alle Wesen ::an den Brüsten der Natur, :Alle Guten, alle Bösen ::folgen ihrer Rosenspur. :Küße gab sie uns und Reben ::einen Freund, geprüft im Tod. :Wollust ward dem Wurm gegeben, ::und der Cherub steht vor Gott. ::::Chor :Ihr stürzt nieder, Millionen? ::Ahndest du den Schöpfer, Welt? ::Such ihn überm Sternenzelt, :über Sternen muß er wohnen. :Freude heißt die starke Feder ::in der ewigen Natur. :Freude, Freude treibt die Räder ::in der großen Weltenuhr. :Blumen lockt sie aus den Keimen, ::Sonnen aus dem Firmament, :Sphären rollt sie in den Räumen, ::die des Sehers Rohr nicht kennt. ::::Chor :Froh, wie seine Sonnen fliegen, ::durch des Himmels prächtgen Plan, ::laufet, Brüder, eure Bahn, :freudig wie ein Held zum Siegen. :Aus der Wahrheit Feuerspiegel ::lächelt sie den Forscher an. :Zu der Tugend steilem Hügel ::leitet sie des Dulders Bahn. :Auf des Glaubens Sonnenberge ::sieht man ihre Fahnen wehn, :Durch den Riß gesprengter Särge ::sie im Chor der Engel stehn. ::::Chor :Duldet mutig, Millionen! ::Duldet für die beßre Welt! ::Droben überm Sternenzelt :wird ein großer Gott belohnen. :Göttern kann man nicht vergelten, ::schön ists, ihnen gleich zu sein. :Gram und Armut soll sich melden, ::mit den Frohen sich erfreun. :Groll und Rache sei vergessen, ::unserm Todfeind sei verziehn, :Keine Thräne soll ihn pressen, ::keine Reue nage ihn. ::::Chor :Unser Schuldbuch sei vernichtet! ::ausgesöhnt die ganze Welt! ::Brüder- überm Sternenzelt :richtet Gott, wie wir gerichtet. :Freude sprudelt in Pokalen, ::in der Traube goldnem Blut :trinken Sanftmut Kannibalen, ::Die Verzweiflung Heldenmut -- :Brüder, fliegt von euren Sitzen, ::wenn der volle Römer kraißt, :Laßt den Schaum zum Himmel sprützen: ::Dieses Glas dem guten Geist. ::::Chor :Den der Sterne Wirbel loben, ::den des Seraphs Hymne preist, ::Dieses Glas dem guten Geist :überm Sternenzelt dort oben! :Festen Mut in schwerem Leiden, ::Hülfe, wo die Unschuld weint, :Ewigkeit geschwornen Eiden, ::Wahrheit gegen Freund und Feind, :Männerstolz vor Königstronen ::Brüder, gält es Gut und Blut, - :Dem Verdienste seine Kronen, ::Untergang der Lügenbrut! ::::Chor :Schließt den heilgen Zirkel dichter, ::schwört bei diesem goldnen Wein: ::Dem Gelübde treu zu sein, :schwört es bei dem Sternenrichter! :Rettung von Tirannenketten, ::Großmut auch dem Bösewicht, :Hoffnung auf den Sterbebetten, ::Gnade auf dem Hochgericht! :Auch die Toden sollen leben! ::Brüder trinkt und stimmet ein, :Allen Sündern soll vergeben, ::und die Hölle nicht mehr seyn. ::::Chor :Eine heitre Abschiedsstunde! ::süßen Schlaf im Leichentuch! ::Brüder - einen sanften Spruch :Aus des Todtenrichters Munde! EXTERNAL LINKS
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